Optimieren Sie mit uns Ihren Stationsbetrieb
Einzelne Gegenstände wie Medikamente, Sterilgut, Dokumente, Laborproben und Instrumente müssen innerhalb des Krankenhauses transportiert werden. Durch einen manuellen Transport wird häufig knappes Personal für solche Routineschritte gebunden und steht in der Zeit des Transportes für wichtige Aufgaben nicht zur Verfügung. Eine Abhilfe für dieses Problem bieten Fahrerlose Transportsysteme und autonome mobile Roboter für die Stationslogistik.
Automatisierter Zulieferer von Materialien
Der SALLY Kurier kann ganz einfach per Tastendruck für die gewünschte Station angefordert werden. Die Befüllung und Entnahme der einzelnen Fächer sowie die Zieleingabe können nur nach einer vorhergehenden Authentifizierung erfolgen. Um besonders schnell an sein Ziel zu kommen, kann der SALLY Kurier mit Hilfe unserer Fahrzeugsoftware ARCOS auch ganz autonom entscheiden, ob er Hindernissen ausweichen kann oder vor ihnen anhalten muss. Die Sicherheit von Personal und Patient:innen stehen dabei im Vordergrund.
Wissenswertes zur Stationslogistik
Stationslogistik umfasst den Transport einzelner Gegenstände innerhalb des Krankenhauses bis auf die Station – Medikamente, Sterilgut, Dokumente, Laborproben und Instrumente. Sie setzt dort an, wo der Containertransport endet: Der Container bringt die Menge bis zum Verteilpunkt, die Stationslogistik bringt das einzelne Objekt bis zum Empfänger. Dieser letzte Abschnitt heißt in der Logistik Last Mile.
Der SALLY Kurier wird per Tastendruck für die gewünschte Station angefordert und fährt die Strecke selbstständig ab. Befüllung, Entnahme und Zieleingabe sind erst nach Authentifizierung möglich. Unterwegs entscheidet das Fahrzeug mithilfe der Fahrzeugsoftware ARCOS und 3D-Kameras selbst, ob es einem Hindernis ausweicht oder davor anhält. Mehrere Lieferaufträge lassen sich in einer Fahrt kombinieren.
Sterilgut, Dokumente, Laborproben, Instrumente, Medikamente und weitere Einzelgegenstände. Der SALLY Kurier trägt dafür bis zu 50 kg Nutzlast bei maximal 1,0 m/s. Das Basisfahrzeug SALLY ohne Kurieraufsatz bewegt bis zu 100 kg bei maximal 1,6 m/s und lässt sich mit anderen Aufbauten für Kleinladungsträger kombinieren. Der Schrankaufsatz ist kundenspezifisch konfigurierbar.
Über eine Authentifizierung am Fahrzeug. Die Fächer des SALLY Kurier lassen sich nur nach vorheriger Authentifizierung öffnen – das gilt für das Befüllen, für die Entnahme und für die Zieleingabe. Nur autorisiertes Personal erhält damit Zugriff auf den Inhalt. Jeder Transport ist zudem dokumentiert, was die Rückverfolgbarkeit für Arzneimittel und Sterilgut sicherstellt.
Der SALLY Kurier fährt maximal 1,0 m/s, also etwa 3,6 km/h. Die Geschwindigkeit liegt bewusst unter der des Basisfahrzeugs SALLY mit 1,6 m/s, weil sich der Kurier überwiegend in Bereichen bewegt, in denen Patientinnen, Besucher und Personal unterwegs sind. Navigiert wird autonom über konturbasierte Lasernavigation, also anhand der vorhandenen baulichen Konturen.
Sie nimmt dem Personal die Bring- und Holdienste ab. Manuelle Transporte binden knappes Personal für Routineschritte, in denen es für patientennahe Aufgaben nicht zur Verfügung steht. Ein Kurierfahrzeug übernimmt diese Wege und bündelt mehrere Lieferaufträge in einer Fahrt, auch bei kurzfristigen Änderungen. Der Zeitgewinn entsteht nicht am einzelnen Weg, sondern über deren Anzahl pro Schicht.
Der Schrankaufsatz ist kundenspezifisch konfigurierbar und dafür ausgelegt, einfach gereinigt und desinfiziert zu werden. Das Transportgut bleibt während der Fahrt in geschlossenen Fächern und ist damit von Umgebung und Fahrzeugoberflächen getrennt. Für den Transport von Sterilgut ist das die entscheidende Eigenschaft, weil die sterile Barriere bis zur Entnahme erhalten bleibt.
Über eine Bedienoberfläche, die ohne Schulungsaufwand verständlich ist. Das Fahrzeug wird per Tastendruck angefordert; Aufträge lassen sich zusätzlich über Touch-Terminals, das Fahrzeugterminal, Sensorik, Zeitfenster oder eine ERP-Anbindung erzeugen. NAVIOS verkettet die Einzelfahrten, priorisiert sie und passt Stationen auch im laufenden Betrieb an, wenn sich kurzfristig etwas ändert.
Es weicht aus oder hält an. Mithilfe von 3D-Kameras und der Fahrzeugsoftware ARCOS entscheidet der SALLY Kurier in festgelegten Abschnitten seines Kurses selbst, ob genug Platz zum Umfahren bleibt oder ob er stehen bleiben muss. Zusätzlich sichern Laserscanner und TOF-Kameras in Fahrtrichtung ab, Lichtsignale und eine Sprachausgabe kündigen das Fahrzeug an.